Das Wundermittel Vitamin D – mehr als nur Prävention?

Wundermittel Vitamin D

Wundermittel Vitamin D –  was steckt dahinter? Müdigkeit, Leistungsschwäche, Schwindel, Kopfschmerz, Immun-, Kreislauf- und Muskelschwäche, Demenz, Depression. Die Liste könnte beinahe unendlich fortgeführt werden, da all diese Symptome aufgrund eines Vitamin D Mangels auftreten können! 

 

Vitamin D wird völlig unterschätzt

Vitamin D dient als Grundlage für die Funktionen jeder Zelle unseres Körpers. Es steuert die Vorgänge von über 2.000 Genen und beeinflusst durch die Ausschüttung von zahlreichen anderen Substanzen beinahe jeden Bereich unserer Gesundheit. [1] 
Wundermittel Vitamin D? Es ist keineswegs eine neue Wunderwaffe, sondern ein Hormon, das der Körper mithilfe des Sonnenlichts in der Haut selbst herstellen kann – seit Millionen von Jahren! 
Mit dem Nachweis von Vitamin D-Rezeptoren in fast allen Zellen des Körpers wird deutlich, dass dieses Hormon einen weitreichenden Einfluss auf die Gesundheit und das Immunsystem hat. Besonders wichtig für den Menschen sind D2 (Ergocalciferol) und D3 (Cholecalciferol). Allerdings sind beide streng genommen keine Vitamine, sondern Vorläufer von Hormonen (Prohormon).
Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts leiden rund 60 % der Bevölkerung in Deutschland an einem zu geringen Vitamin D-Spiegel im Blut.

„Pflanzen gehen ohne Licht ein, Menschen auch! Ohne Sonne kein Vitamin D, ohne Vitamin D liegen Tausende genetische Anlagen brach. Der Zentralschalter fällt einfach aus. Die vierte Säule der Gesundheit bricht weg.“
Zitat aus dem Buch von Dr. Nicolai Worm: „Heilkraft D – Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Zivilisationskrankheiten schützt“, erschienen 2009 im Verlag Systemed.

 

Was beeinflusst das Wundermittel Vitamin D genau?

Lange Zeit war man der Ansicht, dass Vitamin D nur den Kalziumhaushalt reguliert und deswegen mit der Mineralisation der Knochen in Verbindung steht. Allerdings ist man sich in der Medizin seit einigen Jahren bewusst, das das Wundermittel Vitamin D noch viele weitere Effekte auf unseren Körper hat.

Neben der gesteigerten Aufnahme von Kalzium in Darm und Nieren und dem Einbau in unseren Knochen, wirkt sich das Vitamin auch auf unser Immunsystem und die Zellteilung aus. Die Anfälligkeit für Infektionen der oberen Atemwege ist bei einem Mangel erhöht. Bei allergischen Erkrankungen[4] kann die Produktion von antiallergischen Botenstoffen der Immunzellen gesteigert werden. Es wird viel geforscht und es gibt jetzt auch Anzeichen für eine präventive Eigenschaften bei Asthma[2] und Krebs[3]. Ebenfalls wird ein Zusammenhang bei zahlreichen chronischen Erkrankungen diskutiert.
Fest steht, dass das Wundermittel Vitamin D zusammen mit Kalzium einen entscheidenden Einfluss auf den Knochenstoffwechsel hat. Dies zeigt sich in:

  • Verbesserte Kalziumaufnahme aus dem Darm in die Blutbahn
  • Verminderte Kalziumausscheidung über die Niere
  • Bildung, Reifung und Aktivität der Knochenzellen
  • Aktiviert die Osteoklasten um den extrazellulären Kalziumspiegel im Normbereich zu halten und den Einbau des Kalziums in die Knochen zu steigern. (Mineralisation).

Weitere Vorteile einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin D 

  • Zunahme der Muskelmasse
  • Minderung des Fallrisikos
  • Verbesserung der Koordination
  • Senkung des systolischen Blutdrucks und Verbesserung der Herzinsuffizienz
  • Senkung des Risikos für Brust- und Dickdarmkrebs
  • Effekte auf den Zucker- und Fettstoffwechsel und damit auf das Diabetes-Risiko[5]
  • Entzündungshemmend, insbesondere bei immunologischen und allergischen Erkrankungen[4] 

Vitamin D Quellen in Lebensmitteln

Wundermittel Vitamin D

Achte darauf, regel­mäßig Lebens­mittel mit Vitamin D in die Ernährung einzubinden. Zu den tierischen Vitamin D-Quellen zählen Lachs, Hering, Makrele und Leber, etwas weniger steckt in Eiern, Butter, Margarine und Milch. Alle Wirbeltiere produzieren das Wundermittel Vitamin D und bilden es um gesund zu leben. Daher sind Menschen im Norden auf diese Quellen in Leber und Niere angewiesen. Nützliche Mengen an dem Sonnenvitamin enthalten auch einige pflanzliche Lebensmittel, wie Pilze und Avocados.
Oder ihr probiert unseren Sonnen Smoothie.
Fakt ist, Lebensmittel reichen nicht aus, um unseren Vitamin D Bedarf zu decken, es sei denn fetter Fisch kommt 4-5 Mal pro Woche auf den Tisch.

Daher ist die Sonne immer noch die effektivste Form, wenn man ein paar Regeln einhält.
Zum Beispiel je nach Hautempfindlichkeit zuerst 10-20 Minuten Sonne tanken und dann erst die Sonnenschutzcreme nutzen. Das Gesicht kann zum Schutz vor Hautalterung dann auch mit einem Hut oder der Gesichtspflege geschützt werden, wenn genügend andere Körperteile Sonnenlicht tanken können.

Vitamin D

Pause machen und Sonne tanken

Was verhindert eine Vitamin-D-Aufnahme über die Sonne?

Das Sonnenvitamin wird einerseits über die Nahrung zugeführt und andererseits in der Haut unter Einwirkung der UVB-Strahlen der Sonne gebildet. Zusätzlich hat der Körper einen Zwischenspeicher (25 D) um Vitamin D Schwankungen auszugleichen und trotzdem erleiden viele Menschen einen Mangel. 
Die Vitamin D Produktion ist am größten, wenn die UVB Strahlen direkt auf die Haut fallen. Alles was sich zwischen dem strahlenden Himmel und die Haut schiebt, vermindert die Vitamin D Bildung. Dieser Faktor ist lange nicht berücksichtigt worden. Hierzu zählen:

  • Wolken 
  • Einstrahlwinkel der Sonne
  • Schatten
  • Fenster 
  • Sonnencreme
  • Kleidung
  • Umweltverschmutzung
  • Kosmetik mit LSF

Viele vergessen, dass Ihre Gesichtspflege fast immer einen LSF 15 beinhaltet. Dies verhindert die Aufnahme von Sonnenlicht an Gesicht, Hals und oft auch an Händen.
Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit in Innenräumen, mit zunehmend großen Fenstern. Diese lassen das krebsfördernde UVA-Licht zum Großteil eindringen, während sie das krebsschützende UVB-Licht aussperren.

 

So findest du deinen Vitamin D Status heraus

Wenn der Körper über den Sommer gut mit dem Prohormon versorgt wurde, in unseren Breiten meist im Spätsommer, dann reichen die Speicher für 2 bis 4 Monate. Wer die Sonne eher meidet, hat bereits im Oktober / November nicht mehr viel zur Verfügung.
Eine Blutanalyse ist keine Kassenleistung und kostet zwischen 25 und 35 Euro. Viele Ärzte betreten damit Neuland. Daher ist es wichtig darauf zu achten, dass die Speicherform 25-(OH)-D-Spiegel bestimmt wird und nicht die aktive Form 1,25 D. Außerdem muss das Blutentnahmeröhrchen sofort nach der Blutentnahme lichtdicht (in Alufolie) eingewickelt werden und bis zur Messung im Labor in der Verpackung bleiben, weil sich Vitamin D unter Lichteinwirkung zersetzt.

 Vitamin D

Untersuchungen zeigen, dass eine Erhöhung des Vitamin D-Spiegels, zum Beispiel durch Supplemente, häufig eine Verbesserung der oben genannten Parameter mit sich bringen kann.
Zitat Worm: „Außer einer besseren Laune fand man keinerlei Nebenwirkungen.“ … „Man kann also davon ausgehen, dass die Dosierungen um 4000 I.E. immer noch relativ niedrig liegen, auch wenn sie zwanzigfach höher sind als der gegenwärtig angegebene „Bedarf“.
Zum Vergleich noch mal der Hinweis: Ein kurzes Sonnenbad erzeugt wesentlich mehr Vitamin D als 4000 I.E. Ein Sonnenbad 10 bis 20 Minuten in der Mittagssonne bei möglichst großflächig unbedeckter Haut liefern dem Körper im Optimalfall 20.000 I.E. 

 Zum Produkt Vitamin D effektiv

Quellen
[1] Morris, Howard A., and Paul H. Anderson. Autocrine and paracrine actions of vitamin D. The Clinical Biochemist Reviews, 2010, 31. Jg., Nr. 4, S. 129.[2]Garland, C. F., et al., The role of vitamin D in cancer prevention. Am J Public Health 96 (2006) 252-261.

[3]http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD011511.pub2/abstract;jsessionid=312014D4DB3E5FC9BA47E3240BCC4F65.f04t02
[4]Hughes AM, Lucas RM, Ponsonby AL, Chapman C, Coulthard A, Dear K, Dwyer T, Kilpatrick TJ, McMichael AJ, Pender MP, Taylor BV, Valery P, van der Mei IA, Williams D. The role of latitude, ultraviolet radiation exposure and vitamin D in childhood asthma and hayfever: an Australian multicenter Study. Pediatr Allergy Immunol. 2011;22:327–333. doi: 10.1111/j.1399-3038.2010.01099.x. [PubMed][Cross Ref] 
[5] Staples JA. Ecologic Analysis of Some Immune-Related Disorders, Including Type 1 Diabetes, in Australia: Latitude, Regional Ultraviolet Radiation, and Disease Prevalence Environ. Health Perspect. 2003;111:518–523. doi: 10.1289/ehp.5941. [PMC free article] [PubMed] [Cross Ref]

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