Kategorie: Sport und Bewegung

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Sport und Bewegung

Sport und Bewegung ist heutzutage besonders wichtig. In Zeiten von Bürojobs üben wir überwiegend sitzende Tätigkeiten aus. Dies führt zu diversen gesundheitlichen Problemen. Um lange gesund und fit zu bleiben, ist es für unsere Gesundheit wichtig, Sport und Bewegung in den Alltag zu integrieren. Gleichzeitig profitiert unser Immunsystem auf die gewonnene Fitness. Wer dann noch auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung zu achtet ist auf dem richtigen Weg.

Abgrenzung Sport und Bewegung

Was ist Bewegung?

Jede Art der Aktivität der Skelettmuskulatur, die zu einem höheren Energieverbrauch führt als im Ruhestand ist Bewegung. Bewegung ist möglich durch die Anspannung der Muskeln. Auf diese Weise ist es uns möglich, ein aktives Leben zu führen.

Was ist Sport?

Wer diese Erklärungen im Netz findet wundert sich über die vielen unterschiedlichen Definitionen von der Antike bis heute. Daher werden wir hier auch keinen neuen Versuch starten. Allerdings haben wir zwei Modelle gefunden, die den Begriff Sport erklären und gut von der Bewegung abgrenzen.

Das Pyramidenmodell des Sports

Bei diesem Model wird davon ausgegangen, dass alle Sportler prinzipiell vom gleichen Gedanken geleitet werden. Hierzu zählen Leistung, verbessern, Wettkämpfen und siegen. Das Ganze findet nur auf verschieden Leistungsebenen statt. Besonders wichtig scheint dabei die Spitze zu sein. Damit die unteren zu Leistung im Stande sind, müssen die oberen Top-Leistungen bringen, dies führt zu entsprechender Motivation. So wird die Leistung im Sport vorangetrieben.

  • Berufssport
  • Spitzensport
  • Leistungssport
  • Breitensport

Das Säulenmodell des Sports

Etwas moderner erklärt das Säulenmodell heute den Begriff Sport mit folgenden Einteilungen und Motiven:

  • Wettkampfsport
  • Leistungssport
  • Gesundheitssport
  • Rehabilitationssport
  • Präventionssport
  • Breitensport
  • Freizeitsport

Jede Säule trägt einen Anteil zur Gesamtheit des Sports dar. Hier kann sich bestimmt auch jeder einordnen. Denn anders als im obigen Pyramidenmodell können hier die Personen von völlig unterschiedlichen Motiven geleitet sein.

Was passiert durch Sport und Bewegung im Körper?

Sport kann für die Gesundheit präventive Eigenschaften haben und Krankheiten vorbeugen. So ist ein kontinuierliches Ausdauertraining wie Schwimmen, Radfahren, Laufen positiv für das Herz-Kreislauf-System. Weiterhin beugt es auch der Altersdiabetes vor, stärkt das Immunsystem und nicht zu unterschätzen die Psyche.
Zusätzlich ist ein moderates Krafttraining für den Erhalt und den Aufbau der Muskelmasse unerlässlich.  Besonders die Rückenmuskulatur neigt bei zu wenig Bewegung zur Abschwächung. Jetzt zeigt sich durch ein wohldosiertes Krafttraining nicht nur die Stabilisierung der Rückenmuskulatur, sondern man beugt auch einer Osteoporose vor.
Nicht zu vernachlässigen ist das Koordinationstraining. Eine gute Koordination sorgt dafür, dass das periphere und zentrale Nervensystem optimal mit den Sinnesorganen und der Skelettmuskulatur zusammenarbeitet. Wird dieses System nicht trainiert, geht die Bewegungskoordination und damit auch die Körperbeherrschung zunehmend verloren.

Wie wirkt sich Sport und Bewegung auf die Psyche aus?

Viele der physiologischen Wirkungen von Bewegung, zeichnen sich auch positiv auf die Psyche aus. Das Gehirn wird besser durchblutet und der Körper schüttet Opioide, Endocannabinoide und Endorphine aus. Dies führt zu einem Gefühl des Wohlbefindens. Sport und Bewegung heben nicht nur die Stimmung, sondern verbessern auch die geistige Fitness. Weiterhin wird auch die Schmerzwahrnehmung reduziert.
Darüber hinaus trägt regelmäßige Sport und Bewegung dazu bei, Stress abzubauen und die Stimmung zu verbessern. All diese Faktoren zusammengenommen lindern Symptome der Depression. Wer sich gestresst fühlt, sollte also unbedingt etwas Bewegung in seinen Tag integrieren. Es muss nicht immer ein anstrengendes Workout sein – auch ein Spaziergang an der frischen Luft wirkt Wunder! Nicht zu vergessen sind nach der Anspannung und dem Sport Entspannungsübungen. Kombiniert mit einer guten Atemtechnik wirken auch diese für die Gesundheit wahre Wunder.

Wie wichtig ist Sport und Bewegung?

Für viele ist Sport und Bewegung ein Bestandteil zur Gewichtskontrolle. Bei ausreichend Aktivität und Training werden Kalorien verbrannt. Durch einen höheren Leistungsumsatz ist es möglich überschüssige Kilos zu verlieren. Das gewünschte Gewicht kann so viel leichter gehalten werden. Des Weiteren steigert Sport Ausdauer und Kraft. Anstatt also immer den Aufzug oder die Rolltreppe zu nehmen, sollte man stattdessen hin und wieder mal die Treppe nehmen, um somit mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren.
Aber auch einige gesundheitliche Probleme lassen sich durch regelmäßiges Training vorbeugen, hierzu gehören Bluthochdruck, Schlaganfälle, aber auch Typ 2 Diabetes und ebenso Depression und Angststörungen lassen sich in den Griff bekommen. Sport ist ungemein wichtig und kann als Ventil genutzt werden um Langeweile, Frust und Enttäuschung abzubauen.

Übersicht der gesundheitlichen Vorteile und Sport und Bewegung. Gestärkt werden:

  • Herz und Kreislauf und Blutdruck
  • Muskeln, Knochen Gelenke sowie Bänder
  • Wohlbefinden und die Psyche
  • Vegetative Nervensystem
  • Regenerationsfähigkeit
  • Konzentration
  • Gedächtnis und geistige Leistungsfähigkeit
  • Schlafqualität
  • Körperfettanteil und Gewichtskontrolle

Langfristig kann körperliche Aktivität und regelmäßiges Training unsere Gesundheit und Fitness fördern.

Wann kann Sport schaden?

Grundsätzlich überwiegen die gesundheitlichen Vorteile von Sport. Allerdings kann Sport kann unter bestimmten Umständen zu Problemen führen. Überlastung und auch die falsche Technik können nicht nur den Gelenken oder dem Herz schaden. Dies trifft nicht nur auf Hobbysportler zu, sondern genauso auf den Profisportler. Es gibt für jede Sportart daher auch Trainingsgrundregeln, die eingehalten werden sollten. Dazu gehören nicht nur die Wiederholungen, sondern auch die Trainingspausen. Zusätzlich kann es ratsam sein, die eigenen Trainingsmethoden regelmäßig zu prüfen, um zum Beispiel kritischen Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Es ist in jedem Fall ratsam sich vorher auch auf seinen individuellen gesundheitlichen Status gut beraten zu lassen. So kann die richtige Sportart und auch das optimale Training gefunden werden.

Trainiert wird nur wer gesund ist

Wer nicht gesund ist, oder zu früh nach einer Zerrung oder Bänderriss trainiert, kann bleibende Schäden verursachen. Eine Verletzung muss richtig ausheilen. Danach ist ein langsamer Einstieg in das Training ratsam. Auch eine Erkältung oder entzündliche Erkrankung muss erst ausheilen bevor wieder mit dem Sport begonnen werden kann. Infektionen können bei einer körperlichen Belastung zur Herzschwäche führen bis hin zu plötzlichem Herztod. Hier zählt auch die eigene Verantwortung sich im richtigen Moment zurückzunehmen.

Wie gehe ich mit der Motivation um?

Grundsätzlich ist das Engagement für das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit ein wichtiger Bestandteil einer selbst bestimmten Lebensgestaltung. Deshalb sollten Sport und Bewegung im Alltag und in jedem Alter einen selbstverständlichen Platz einnehmen. Es gilt dann auch mal Hürden zu überwinden, wenn die Lust zu trainieren fehlt. Der innere Schweinehund ist dann schon mal der größte Gegner auf dem Weg zu einem aktiveren Lebensstil. Daher ist es wichtig, sich nicht gleich zu Beginn mit zu hohen Vorsätzen zu überfordern. Ein langsamer Einstieg ist daher oft die bessere Wahl. Der große Vorteil besteht auch darin, dass diese kleinen Erfolge für das nächste Ziel sehr viel besser motivieren. Ein kleiner zusätzlicher Tipp: Sich auf keinen Fall unter Druck setzen, sonst geht die Freude und der Spaß an Sport und Bewegung schnell verloren.  

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