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Triathlon. Ironman Paul Kaden – Das Interview

Triathlon

Der Triathlon. Eine hohe Disziplin im Ausdauersport. Bei dieser Extremsportart spielt die Motivation eine große Rolle. Wie werden Ziele gesetzt und erreicht? Gehe ich mit Frustrationen bei auftretenden Misserfolgen richtig um? Und wie kann eine schnelle Regeneration nach einem harten Training erfolgreich umgesetzt werden? Fragen die nicht nur Leistungssportler beschäftigen. Im Alltag sind diese Situationen eine tägliche Anforderung an jeden von uns. Seit einigen Monaten verfolgen wir mit großem Respekt, Paul Kaden, einen jungen Triathleten bei seinen Wettkampfvorbereitungen. Erfahren Sie jetzt mehr über sein persönliches Erfolgsrezept.

Paul Kaden schafft IRONMAN auf Hawaii!
Bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii hat Paul sein Ziel erreicht:
Er kam am nach 3,8 Kilometer Schwimmen,
180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen nach 9:55:54 Stunden ins Ziel auf dem Alii Drive in Kailua-Kona.
Wir gratulieren und ziehen den Hut vor dieser Leistung! 

Video vom Zieleinlauf Ironman Maastricht 2017

Das Interview 

Paul Kaden, 29 Jahre jung, geboren am  28.08.1988, in Freiberg (Sachsen) ist mehrfacher Ironman Finisher. 

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Paul Kaden- seine bisher größten sportlichen Erfolge:

  • Ostseeman 2015, 09:40:22
  • Ironman Maastricht 2016, 09:39:35
  • Bonn-Marathon 2017, 02:59:25
  • Ironman Maastricht 2017, 9:09:34 Platz 1, Altersklasse 25
  • Ironman-Weltmeisterschaft Kona Hawaii 2017, 9:55:54 

 

Paul, dir erst einmal herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, diese Fragen für uns und unsere Leser zu beantworten 


IHLEVITAL: Wie kamst du zum Sport und zum Triathlon?

IRONMAN: In meiner Jugend habe ich diverse Ausflüge in unterschiedlichste Sportarten unternommen. Vom Handball, Hockey und Fußball über Klettern und MTB-Fahren bis hin zum Angeln.
Dem Ausdauersport bin ich später durch meinen Arbeitgeber, der Bundeswehr, zwangsläufig näher gekommen. Laufen und Radfahren ist dabei recht schnell zur geliebten Freizeitbeschäftigung geworden. Das Schwimmen kam etwas später hinzu und schon war ich Triathlet!  

IHLEVITAL: Mit welchem Sportler würdest du gerne einmal die Rollen tauschen, und warum?

IRONMAN: Da gibt es eigentlich keinen, ich bin sehr gern ICH! 🙂

IHLEVITAL: Wie entspannst du nach einem Triathlon Wettkampf?

IRONMAN: Die größte Entspannung erfahre ich auf dem Rad, sowohl vom Alltag als auch einen Tag nach einem Wettkampf. Einfach aufs Rad setzen und los fahren. Ganz ohne Ziel und nur der Nase nach. Dann verliere ich mich in Gedanken, so regenerieren Körper und Geist am besten.

IHLEVITAL: Disziplin steht für Topathleten wie dich im Fokus. Wofür wirfst du jede Disziplin über Board?

IRONMAN: Süßigkeiten und leckeres Essen. Beim Einkaufen kann ich mich immer sehr gut zurück halten, wehe jedoch es steht vor mir. Einmal geöffnet hält eine Tafel Schokolade oder eine Packung Gummibären dann meist nicht lange.

IHLEVITAL: Was war bisher dein bitterster Moment, den du im Sport erlebt hast?

IRONMAN: Tatsächlich bin ich bis heute noch ohne wirklich bitteren Moment im Sport und im Triathlon ausgekommen. Das liegt zum einen wohl an den relativ realistisch gesetzten Zielen zum anderen an der stets gut verlaufenden Vorbereitung. Meine im vergangenen Jahr um 9 Sekunden verpasste Qualifikation zur Teilnahme an der WM auf Hawaii würde manch einer vielleicht als bitteren Moment bezeichnen.
Ich für meinen Teil habe das allerdings nie so gesehen. Vielmehr hat es mir gezeigt, dass ich “in der Liga” mitspielen kann um es motiviert noch einmal zu versuchen. Denn wo “verliert” man in einem über 9 Stunden dauernden Wettkampf 9 Sekunden? 

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IHLEVITAL: Was ist dein Lebensmotto?

IRONMAN: Gute Frage! Ein Motto im Sinne eines kurzen prägnanten Leitsatzes habe ich nicht.  

IHLEVITAL: Was würdest du einem jungen Sportler zu Beginn seiner Karriere raten bzw. mit auf den Weg geben?

IRONMAN: Vor allem den Spaß in den Vordergrund zu stellen, denn nur wer Spaß hat, bei dem was er macht, wird auch wirklich gut darin.

IHLEVITAL: Was machst du gegen “Motivationslöcher” bzw. den gemeinen inneren Schweinehund?

IRONMAN: Motivationsprobleme im Training habe ich relativ selten. Es hilft aber natürlich sehr, wenn man sich mit gleichgesinnten zum Training verabredet. Außerdem ist ein gewisses „Belohnungssystem“ ganz nützlich. So gönne ich mir nach einem guten Training mal etwas „Leckeres“ oder auch neues Material. Denn schließlich wollen z. B. die neuen Schuhe auch ausgeführt werden.

IHLEVITAL: Wann und wie startest du in den Tag, nachdem der Wecker geklingelt hat?

IRONMAN: Ich brauche morgens relativ lang um das System hochzufahren. Ohne Kaffee geht dabei gar nichts. Dazu eine Schüssel selbst gemischtes Müsli und die News aus der Welt. Dann bin ich ca. nach 30 Minuten ansprechbar.

IHLEVITAL: Was hat dich an IHLEVITAL-Produkten überzeugt und welches ist dein Lieblingsprodukt?

IRONMAN: An IHLEVITAL gefällt mir vor allem der ganzheitliche Ansatz. Den Körper und die Seele natürlich als einzelne Faktoren, aber ebenso das gesamte, sehr komplexe System Mensch zu sehen. IHLEVITAL bietet mir hier in vielen Bereichen das richtige Produkt. Neben den Produkten zur Nahrungsergänzung, hat mich besonders das IHLEVITAL ReaGel forte überzeugt. Mit seiner sofort spürbaren erfrischenden und kühlenden Wirkung unterstützt es die Regeneration stark beanspruchter Beine sehr. Seitdem ich das Gel nutze habe ich kaum noch mit schweren Beinen am Tag nach harten Trainingseinheiten zu kämpfen.

IHLEVITAL: Deine größte Stärke / Schwäche ist?

IRONMAN: Sowohl als auch: Meine Zielstrebigkeit!
Für die Erfüllung meiner Ziele und der eigenen Vorstellungen eine super Voraussetzung. Es führt doch manchmal dazu, dass ich Dinge links und rechts des Weges aus dem Auge verliere, oder meine Prioritäten für Andere teilweise schwer nachvollziehbar setze. So kommt z. B. das Sozialleben abseits des Sports gelegentlich etwas kurz.
Außerdem muss ich sehr aufpassen, dass ich nicht zu viel will. Gerade Langdistanz Triathleten neigen dazu, immer noch eine Schippe drauflegen zu wollen. Das geht aber leider nicht bis ins unendliche. Das merkt man meist erst, wenn es zu spät ist z. B. durch eine Verletzung.

IHLEVITAL: 5 Minuten vor dem Wettkampf: Wie bringst du dich mental und körperlich in die richtige Stimmung?

IRONMAN: Bei den großen Triathlon Wettkämpfen, bei denen es darauf ankommt, geht das ganz von allein.
Wer schon einmal an einem (Langdistanz-) Triathlon mit Hunderten Startern teilgenommen oder beigewohnt hat, wird wissen wovon ich spreche. Eine unglaubliche Gänsehautatmosphäre. Diese Anspannung hält dann bis kurz nach dem Start und kehrt kurz vor dem Zieleinlauf wieder zurück. Spätestens dann klärt sich auch die Frage des „Warum?“, die man sich während des Rennens nicht selten stellt.     

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IHLEVITAL: Was ist dein größter Traum?

IRONMAN: Den „einen großen Traum“ gibt es nicht, mir ist es viel wichtiger weiterhin meine kleinen und großen gesetzten Ziele im Leben zu erreichen und dabei noch jede Menge Spaß zu haben! 

IHLEVITAL: Jetzt mal Hand aufs Herz: Gibt es einen Geheimtipp, wie du deine Leistung im Sport steigern kannst?

IRONMAN:  Natürlich! Wie bereits erwähnt. Spaß!!! Dann kommt die Leistung fast von allein.

IHLEVITAL: Wie bereitest du dich auf den nächsten Triathlon Wettkampf vor?

IRONMAN: Der Ironman Maastricht ist mein diesjähriges Saisonhighlight. Bis 2 Wochen vor dem Wettkampf wird strukturiert trainiert, wobei die Einheiten dabei zum Ende hin komplexer und anspruchsvoller werden. Danach beginnt die Phase der Entlastung (Tapering), um dem Körper die Zeit zur Erholung, aber auch für die letzten Anpassungen zu geben. In dieser Zeit wird selbstverständlich trotzdem für den Triathlon trainiert, der Umfang der Einheiten wird dabei aber kontinuierlich verringert. In der letzten Woche vor dem Wettkampf gilt es dann einen „kühlen Kopf“ zu bewahren. Meist fällt es mir schwer die Beine still zu halten. Gefühlt verliert man Stunde um Stunde an Form. Dem ist aber selbstverständlich nicht so. Wenn alles klappt, kann ich dann am Wettkampftag auf die Spitze der Formkurve zurückgreifen und der Wettkampf wird zum Erfolg.

IHLEVITAL: Hat sich dein Leben durch den Titel “IRONMAN” verändert? Und wenn ja, inwiefern?

IRONMAN:  Es hat mir gezeigt, dass man fast alles erreichen kann, wenn man es nur wirklich will. Schließlich wird so ein Rennen im Kopf entschieden. Der Titel selbst, hat definitiv nichts verändert.
Das Training, also der Weg dahin, aber auch der Renntag, lässt dich sehr viel über dich selbst lernen. Allein dafür hat es sich gelohnt!

 

Paul Kaden  hat das Ziel, die Qualifikation zur WM auf Hawaii, erreicht. In einem spannenden Wettkampf erkämpfte er Platz 1 in seiner Altersklasse (25) und Platz 9 in der Gesamtwertung und auch er unterstützt die Initiative für Dopingprävention

 

Thriathlon
Paul Kaden, Zieleinlauf Bonn-Marathon 2017 – Gratulation

 

Triathlon, der Dreikampf aus den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen 

Ironman Maastricht am 05. August 2018 
Die Schwimmstrecke : Pauls Zeit 2017- 01:02:39

Der 3,8 km lange Parcours besteht aus einer Runde Schwimmen in der Maas (Fluss). Es ist ein spezieller Parcours. Zuerst schwimmt man 1,9 km entlang dem kulturhistorischen Zentrum von Maastricht, unter einer alten römischen Brücke hindurch in Richtung des Gebäudes der Provinzregierung (Gouvernement). Dort folgt ein „Australian exit“, bei dem alle Athleten kurz das Wasser verlassen, um angespornt von den vielen Zuschauern mit der Strömung wieder zum Start zurückzuschwimmen.
Trans 1 Zeit  00:03:47

Die Radstrecke: Pauls Zeit 2017 – 04:58:28

Der 178 km lange Radparcours besteht aus zwei Runden von 89 km durch Maastricht und die limburgische Landschaft. Es ist eine landschaftlich sehr schöne und etwas technischer orientierte Radstrecke. Die Route verläuft über den im Radrennsport sehr bekannten und berühmten Bemelerberg (Eijsden-Margraten), Geulhemmerberg (Valkenburg) und den Hügel Hallembaye (Bassenge). Dort finden Ihre Fans auch einen geeigneten Platz zum Anfeuern! Der Parcours umfasst ca. 1100 Höhenmeter; es gibt fünf Verpflegungsstellen.
Trans 2 Zeit  00:01:57

Die Laufstrecke: Pauls Zeit 2017 – 03:02:44

Die 42,2 km lange Laufstrecke besteht aus vier Runden von 10,5 km durch die Stadt Maastricht. Der Parcours umfasst ca. 280 Höhenmeter und es gibt sieben Hilfsposten. Der Parcours verläuft quer durch die kulturhistorische Stadt. Die Teilnehmer passieren die schönen Plätze in Maastricht, an denen zahlreiche Zuschauer stehen, um sie anzufeuern. 

 

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