Ausdrucken

Palmitoylethanolamid – Was ist PEA? Das Ei des Kolumbus?

Entzündungshemmung PEA Palmitoylethanolamid
Fotograf Mauro Pezzotta

Palmitoylethanolamid. Hier gibt es Antwort auf die Frage: Was ist PEA? Für alle die jetzt glauben es hat etwas mit Erbsen zu tun, die sind auf dem Holzweg. Dennoch war der Beginn der Forschung um die Palmitoylethanolamide in einem Lebensmittel begründet. Vor über 50 Jahren fand man heraus, dass ein aus Eigelb gewonnener Extrakt entzündungshemmende Wirkung zeigt. So eine Nachricht macht natürlich neugierig. Jahre später wusste man, dass es die Palmitoylethanolamide aus dem Eigelb waren, welche diese Eigenschaft zeigten. Aber man fand bis heute noch viel mehr heraus.

Palmitoylethanolamid. Was ist PEA?

Palmitoylethanolamid ist ein körpereigenes Fettsäureamid und weil dieses Wort nicht so leicht über die Lippen läuft wird es gerne abgekürzt: PEA. Ihre Kohlenstoffmoleküle sind in einer einfachen, linearen Kette angeordnet und dies zeigt, PEA ist fettlöslich. Weiterhin gehört PEA auch in eine interessante Klasse von natürlichen Mediatoren, den ALIAmiden (Autoacoid Local Injury Amides), die sich aus Fettsäuren und Ethanolamin zusammensetzen. Zu diesen ALIAmiden zählen z. B. die Endocannabinoide Anandamid und das Palmitoylethanolamid, also PEA. Allerdings und dies ist wichtig zu verstehen, PEA ist ein körpereigenes, aber kein psychoaktives Cannabinoid. Es ist zwar fantastisch, hat aber keine berauschenden Eigenschaften! 

Wo kommt PEA vor? 

Inzwischen wissen wir, PEA kommt in sehr kleinen Mengen in Nahrungsmitteln, vor allem in Eiern, aber auch in Erdnüssen, Soja, Fleisch, Fisch und Innereien, wie wie Leber, Herz und Nieren vor. Weiterhin weiß man heute, dass Pflanzenzellen unter besonderen Umständen, wie z.B. in Trockenperioden, mehr Palmitoylethanolamid produzieren, um sich vor Trockenschäden zu schützen. In diesen Fällen hat es die Rolle eines schützenden und reparierenden Moleküls, um die Selbstheilungskräfte der Pflanze zu unterstützen. Aber auch wir Menschen sind in der Lage PEA zu bilden.

PEA Palmitoylethanolamid

Wie bildet sich PEA im Menschen?

PEA bildet sich aus NAPE (N-Acyl-phosphatidylethanolamin), das sind Hormone, die sich vom Dünndarm in den Blutkreislauf freisetzen, wenn Fett verarbeitet wird. NAPE reichern sich in den Membranen vieler Zellen an. In diesen Zellen bildet sich PEA auf Bedarf ganz natürlich durch einen zellschützenden Metabolismus aus den NAPE. Diese gelangen dann über die Kernmembran in den Zellkern. PEA wirkt auf das Ende der Nervenfasern (PPAR-a-Kernrezeptor,) um ein Gleichgewicht bei reparaturbedürftigen Zellen wiederherzustellen. Es ist übrigens der gleiche Rezeptor, welcher auch von CBD angesprochen wird, aber wie schon oben bemerkt – ohne Hanf und ohne berauschende Wirkung!
PEA normalisiert aus dem Gleichgewicht gebrachte biologische Prozesse.

Es ist erwiesen, dass PEA Bestandteil des natürlichen körpereigenen Anti-Schmerz-Systems ist. PEA bringt die inflammatorischen Aktivitäten dieser Zellen zur Ruhe, in der Folge reduzieren sich auch Schmerzen.

Wie wird PEA hergestellt?

Bei vielen Herstellern sind Patente angemeldet und daher veröffentlicht verständlicherweise auch niemand ein “Rezept”. Allerdings ist klar es werden pflanzliche, gesättigte Fettsäuren, sowie ein Ethanolamin und Alkohol benötigt.

PEA. körpereigenes Fettsäureamid
Fotograf jijomathaidesigners

Hat PEA Allergene? Ist es verträglich?

PEA nutzt in Nahrungsergänzungsmitteln pflanzliche Fettsäuren und ist frei von Gluten, Hefe, Laktose, Zucker, künstlichen Duftstoffen, Farbstoffen, Aromen, sowie Konservierungsmitteln und daher auch hervorragend geeignet für Vegetarier und Veganer.
Da PEA ein körpereigenes Fettsäureamid ist und die pflanzlichen Fettsäuren aus denen man es gewinnt, zu unseren Lebensmitteln gehören, ist PEA absolut sicher. Zusätzlich wurden natürlich viele Studien getätigt. Darüber hinaus gibt es auch nur wenige studiengeprüfte Wirkstoffe wie das PEA, welche so gut untersucht sind, ohne Nebenwirkungen.

Warum haben viele noch nichts von PEA gehört?

Wie oben bereits erklärt, ist die schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaft von Palmitoylethanolamid seit 1957 bekannt. Allerdings wusste man nicht wie dies funktioniert. Zu diesem Zeitpunkt war das bekannte Schmerzmittel Aspirin schon sehr weit verbreitet. Zudem folgte im Jahr 1956 Paracetamol (Acetaminophen) und kurz danach 1962 Ibuprofen. 
Aber die Arbeit der italienischen Chemikerin Rita Levi-Montalcini führte dann in den 90er Jahren zu einer Veränderung. Sie wies nach, dass Palmitoylethanolamid im Körper die überaktiven Entzündungszellen (Mastzellen) zur Ruhe bringen kann. Sie erhielt für Ihre Arbeit den Nobelpreis.
Heute sind über 300 Studien zu Palmitoylethanolamid [1] veröffentlicht.

Ist PEA das Ei des Kolumbus?

Das Ei des Kolumbus ist natürlich eine Redensart, für eine verblüffend einfache Lösung für ein unlösbar scheinendes Problem. Ja, der Körper hat hier eine verblüffend einfache Lösung zum Thema Schmerz und Entzündung mit dem körpereigenem PEA gefunden. Zudem ist inzwischen auch die Frage geklärt, wie dies in unserem Körper abläuft. Daher ziehen wir den Hut, denn wieder einmal zeigt unser Körper er hat es drauf, ganz natürlich und wir können ihn unterstützen. 

Jetzt drei Produktgrößen zur Wahl mit 400 mg PEA pro Kapsel

PEA Palmitoylethanolamid 60 Kapseln, 90 Kapseln oder 120 Kapseln mit 400 mg reines PEA
Fotograf Marchu Studio

Zum Kennenlernen die Einsteigergröße 60 Kapseln. Weitermachen mit 90 Kapseln oder gleich 120 Kapseln.

PEA – jetzt für dich bei IHLEVITAL

 

Bewertungen

Dir hat unser Blogbeitrag gefallen? Dann bewerte doch bitte hier:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Abstimmungen, Durchschnitt: 3,00 von 5)

Quellen

www.orthoknowledge.eu/forschung/pea/palmitoylethanolamid-koerpereigenes-schmerzmittel/

Kommentare

0 Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.