Blutdruck natürlich senken. Jetzt präventiv handeln.

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In Deutschland leidet jeder zweite Erwachsene über 50 an Hypertonie, so der Fachbegriff für Bluthochdruck. Betrachtet man ältere Studien, so kann man nur feststellen, dass die Verbreitung dieser Krankheit gleichbleibend hoch ist. Daher ist es umso wichtiger, Wege aufzuzeigen, wie man den Blutdruck natürlich senken kann. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt den Bluthochdruck zur weltweit bedeutendsten Gesundheitsgefahr, weil inzwischen ca. 55 Prozent der Menschen einen zu hohen Blutdruck aufweisen. Zudem zeigt sich bei Frauen ab dem 50. Lebensjahr ein Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und den Wechseljahren. Aber auch Hormone, wie die Antibabypille lassen bei jungen Frauen den Druck steigen. 

Bluthochdruck schleicht sich ohne Beschwerden ein

Wäre Schmerz ein erstes Symptom für den erhöhten Druck in den Gefäßen, so könnten etwa 50% aller Herzinfarkte und Schlaganfälle rechtzeitig durch eine Behandlung vermieden werden. Aber dies ist leider nicht der Fall. In der Regel fühlen wir uns völlig gesund und bemerken nicht, dass wir bereits zu dem Patientenkreis zählen. Es gibt Einigkeit bei den Forschern, dass Bluthochdruck durch einen Mix von ungünstigen äußeren Einflüssen und individueller genetischer Veranlagungen entsteht.
Dabei sind die Möglichkeiten über Ernährung und gesunden Lebensstil vielfältig und präventiv. Schon über einfache Maßnahmen, wie eine mineralstoffreiche Ernährung zum Beispiel mit Kalium aus der Topinambur, kann man demzufolge den Blutdruck natürlich senken. 

Blutdruck natürlich senken – Entspannung nach Anspannung

In akuten Stresssituationen steigt unser Blutdruck und das ist lebensnotwendig und völlig normal. Der Blutdruck ist eine dynamische Größe, infolgedessen der Körper sich auf die Anforderungen von unterschiedlichen Situationen anpasst. Beispielsweise treiben Stress oder körperliche Arbeit das Herz zu mehr Leistung an. Demzufolge werden Muskeln stärker durchblutet und besser mit Sauerstoff versorgt. Gleichzeitig steigt der Blutdruck. Wenn wir uns im Gegenzug entspannen sinkt der Blutdruck wieder.
Zudem unterliegt der Blutdruck im Tagesverlauf  natürlichen Schwankungen. Am Morgen ist er im Vergleich zur Nacht etwas höher, während er sich im Laufe des Tages meist ein wenig absenkt.
Daher sind bewusste Auszeiten wichtig, in denen wir entspannen, abschalten und vom Alltag runterkommen. Auf diese Weise lässt sich nicht nur das Immunsystem stärken, sondern auch der Blutdruck natürlich senken.  

Welcher Blutdruck ist normal? Wo fängt Bluthochdruck an?

Bei der Blutdruckmessung werden immer zwei Werte ermittelt:
Der hohe Wert, wenn das Herz bei jedem Schlag pumpt, der niedrige Wert in den Pausen dazwischen.

 Normaler Blutdruck Hoher Wert
(systolisch in mmHG)
Niedriger Wert 
(diastolisch in mmHG)
Empfehlung
  Optimal unter 120 unter 80 super
  Normal 120 -129 80 – 84 prima
  Hoch normal 130 – 139 85 – 89 regelmäßig kontrollieren

 

 Bluthochdruck Hoher Wert
(systolisch in mmHG)
Niedriger Wert
(diastolisch in mmHG)
Empfehlung
  Leicht 140 -159 90 – 99 Zum Arzt
  Mittel 160 -179 100 – 109 Zum Arzt
  Schwer über 179 über 109 Zum Arzt, hohes Risiko

Was den Blutdruck beeinflusst

Ein ausgeklügeltes System aus Hormonen, Gefäß- und Nervenaktionen steuert den Blutdruck. Der Sympathikus, ein Teil des vegetativen Nervensystems, zudem steigert er bei Bedarf Kraft und Frequenz des Herzschlags. Gleichzeitig verengen sich die kleinen Blutgefäße. Folglich kann sich binnen von Sekundenbruchteilen der Blutdruck erhöhen. Demgegenüber nimmt der Parasympathikus den Gegenpart zum Sympathikus ein, er senkt hierdurch den Blutdruck.
Die den Blutdruck regulierenden Hormone stellt der Körper in den sympathischen Nervenfasern, in den Nieren, aber auch in den Nebennieren her. Infolgedessen geben die Nieren das Enzym Renin ins Blut ab. Es setzt die Produktion des gefäßverengenden Hormons Angiotensin II in Gang. Die Nebennieren erhöhen vor allem mithilfe von Adrenalin den Blutdruck, aber auch mit Stoffen wie Noradrenalin und Aldosteron. Die Messfühler der Halsschlagader und Hauptschlagader überprüfen und regulieren die Höhe des Blutdrucks.

Warum ist hoher Blutdruck gefährlich?

Gefährlich ist ein zu hoher Blutdruck vor allem wegen seiner Folgeerkrankungen. Muss die linke Herzkammer unter Dauerdruck arbeiten, können ihre Wände sich verdicken und in eine Herz-schwäche münden. Darüber hinaus kann es infolge von zu hohem Blutdruck zur Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) kommen. Dadurch steigt das Herzinfarkt- und auch das Schlaganfallrisiko. Problematisch ist ein dauerhaft zu hoher Blutdruck für die Augen (Netzhautschäden, die das Sehvermögen beeinträchtigen) und für die Nieren. Schäden an den Nieren können nicht nur zu einem Nierenversagen führen, sondern sie wirken auch auf den Blutkreislauf zurück. Die vermehrte Ausschüttung von Hormonen lässt den Blutdruck weiter ansteigen – ein Teufelskreis. 

Im Gegensatz dazu führt zu niedriger Blutdruck ohne weitere krankhafte Ursache bei gesunden Menschen nicht zu ernsthaften Organ- und Gefäßschädigungen. Negative Begleiterscheinungen können allerdings Schwindelgefühle und anhaltende Müdigkeit, Frieren, oder auch Ohrensausen sein.

Blutdruck natürlich senken
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Hauptrisikofaktoren für hohen Blutdruck

Alkohol und Nikotin

Alkohol: Durch die Verstoffwechslung größerer Mengen Alkohols greifen im Körper mehrere Mechanismen, infolgedessen es zur Gefäßverengung kommt. Dabei kommt es durch eine alkoholbedingt gesteigerte Symphatikus-Aktivität zur vermehrten Ausschüttung von blutdrucksteigernden Hormonen. Diese bewirken, neben einer Erhöhung der Herzfrequenz, wiederum eine Engstellung der Gefäße und der Blutdruck steigt. Verschärft wird dies, wenn der Alkohol konsumiert wird um Stress abzubauen oder, wie häufig, dazu auch noch geraucht wird.
Rauchen: Rauchen begünstigt Arteriosklerose. Die Gefäße setzen sich mit Kalk und Fett zu und verengen darauf hin nach und nach. 

Übergewicht, Bauchfett und zuwenig Bewegung

Übergewicht: Experten schätzen immerhin, dass bei einem Gewichtsverlust von 10 Kilo der obere Blutdruckwert (systolisch) sich bereits um 5-20 mm Hg senkt.
Bauchfett: Bauchfett setzt zahlreiche Botenstoffe frei, diese beeinflussen das Hormon Insulin oder lösen Entzündungen aus.
Bewegungsmangel: Zu den besonders effektiven Maßnahmen den Blutdruck natürlich zu senken gehört regelmäßiger Ausdauersport. Am besten 2-3 mal die Woche für 45 Minuten. Gut geeignet und schonend für die Gelenke ist Nordic Walking, Radfahren, aber auch Zirkeltraining oder mäßiges Krafttraining. Das Training sollte dabei mit einem Puls von zwei dritteln der maximalen Herzfrequenz stattfinden (etwa 220 minus Lebensalter). Eine Puls Uhr ist eine gute Kontrollmöglichkeit für ein optimales Training.

Zu viel Stress und zuwenig Schlaf

Stress: Kurzfristige Stressmomente reguliert der Körper für die Bewältigung bestimmter Anforderungen reibungslos. Langfristige Dauerbelastungen sollten vermieden werden. Wichtig sind Entspannungs-phasen für die Regulierung. Dazu gehört Bewegung, gutes Atmen an frischer Luft und regelmäßige Pausen zur Erholung. Ebenfalls sehr effektiv ist Yoga und Meditation.
Schlafmangel: Auch Schlaf gehört zum Stressabbau und zur Erholung des Körpers. Kurzschläfer mit 5 Stunden pro Nacht haben mehr Blutdruckprobleme. Hier gewinnen eindeutig die Langschläfer.

Viel zu hoher Salzkonsum

Salz: Die Menge macht den Unterschied. Fakt ist das weltweit zu viel Salz in die tägliche Ernährung einfließt. Der Körper benötigt ca. 1,4 g pro Tag als unterste Grenze. Die DGE empfiehlt einem Erwachsenen sich auf 6 g pro Tag zu beschränken. Dessen ungeachtet, ist die Realität leider erschreckend. Immerhin fließen im Schnitt ca.  9 – 12 g pro Tag in die Ernährung ein. Wer den Blutdruck natürlich senken will, sollte sooft wie möglich beim Salzkonsum sparen.

Blutdruck natürlich senken
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Medikamente – der Fluch mit den Nebenwirkungen[1]

Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck sind notwendig, ändern aber in keiner Weise die zugrunde liegende Ursache der Hypertonie.  Je nach den vorliegenden Umständen kommen Medikamente einzeln oder kombiniert zum Einsatz. Trotzdem ist es nicht einfach den Patienten richtig einzustellen. Einerseits liegt dies an den starken Nebenwirkungen[1] mancher Präparate, andererseits wirken Medikamente gegen hohen Blutdruck nicht bei jedem gleich gut. Wer allerdings schon Medikamente gegen zu hohen Blutdruck nehmen muss, darf eine solche Einnahme nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt ändern.

Mögliche Ursachen, wenn Medikamente nicht anschlagen

Hier kommen wir wieder zurück zur Ursache und der Ursachenforschung. Manche Betroffene nehmen zusätzlich Arzneien ein, die den Blutdruck in die Höhe treiben. Dazu gehören Entzündungshemmer, Östrogene, Antidepressiva oder Neuroleptika, die vor allem ältere Menschen häufig verschrieben bekommen.
Häufig steckt aber auch eine andere Krankheit hinter den ständig erhöhten Werten. Dies kann z. B. ein Tumor, der blutdrucksteigernde Hormone produziert sein. Oder aber auch eine Gefäßverengung an den Nieren sein, die eine wichtige Rolle bei der Steuerung des Blutdrucks spielt.
Eine weitere Ursache ist nächtliches Schnarchen. Eine Schlafapnoe, die mit Atemaussetzern einhergeht, ist folglich nicht ungefährlich. Zudem reagiert der Körper auf Atempausen mit der Ausschüttung von Stresshormonen. Diese jagen Puls und Blutdruck ebenfalls in die Höhe. Wer nachts auffallend laute Schnarch- und Atemgeräusche macht und tagsüber ständig müde ist, sollte seinen Arzt darauf ansprechen. Bestätigt sich die Diagnose einer Schlafapnoe, kann eine spezielle Atemmaske für die Nacht nicht nur die Müdigkeit beseitigen – sondern auch den Blutdruck natürlich senken.

Medizinische Eingriffe, wenn Medikamente versagen 

Ein anderer, vielversprechender Ansatz für Menschen mit therapieresistentem Bluthochdruck ist die sogenannte Baroreflex-Aktivierung. Im Bereich der Halsschlagadern befinden sich überdies natürliche Messfühler für den Blutdruck („Barorezeptoren“). Steigt also der Blutdruck, schicken diese Rezeptoren Signale an das Gehirn, das wiederum mit Signalen zur Blutdrucksenkung an Herz, Gefäße und Nieren reagiert.
Bei Patienten, die längere Zeit zu hohen Blutdruck hatten, sind diese Barorezeptoren oft verstummt. Mittels eines implantierten Stimulators, ähnlich einem Schrittmacher, könne man sie schliesslich wieder aktivieren. Das ermöglicht demzufolge eine zusätzliche Blutdrucksenkung von rund 25 mmHg nach zwölf Monaten. 
Zudem werden bei einem anderen relativ neuen Therapieverfahren Nervenstränge an den Nierenarterien mithilfe eines Katheters verödet. Diese Nerven gehören zum Sympathikus und sind an der Steuerung des Blutdrucks beteiligt.

Lebensstil schrittweise verändern –  Präventiv handeln

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Natürlich sind Veränderungen immer ein hartes Stück Arbeit. Der innere Schweinehund hat so viele Argumente dagegen. Leider sagt er uns nicht, wie toll wir uns fühlen könnten, wenn wir schon einfache Dinge im Alltag ändern. Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und die Versorgung mit Mikronährstoffen, sind die Grundpfeiler für einen präventiven Lebensstil mit dem man den Blutdruck natürlich senken kann.  
Fazit: Etwa 78 Prozent aller Bluthochdruck-Erkrankungen könnten durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden.[2]

Ernährung – den Blutdruck natürlich senken

Wir haben nachfolgend eine Positiv  und Negativliste erstellt. Mit diesen Empfehlungen kann man den Blutdruck natürlich senken. Darüber hinaus finden Sie bei uns auch leckere Rezepte, die Ihnen eine Ernährungsumstellung erleichtern.

Diese Lebensmittel sind blutdruckfreundlich

Kräuter ⊕
Die moderne Vitalstoffmedizin beschäftigt sich mit dem Einfluss von Vitalstoffen auf bestimmte Krankheiten, so auch auf den  Blutdruck. Kräuter sind natürlich reich an Mineralstoffen, die den Blutdruck natürlich senken können. Sie würzen die Gerichte aromenreich und gleichzeitig kann dadurch auch viel Salz eingespart werden. Wir empfehlen frische Lebensmittel und Kräuter zu verwenden, sowie wasserarme Garmethoden, wie Dünsten oder Dämpfen. Auf diese Weise erhält ein Gericht viel Geschmack. 

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Omega3 – gesunde Fette ⊕
Pflanzenöle und Fischfett wirken sich einerseits günstig auf den Blutdruck und andererseits auf das Herz aus. Verantwortlich hierfür sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie die Omega 3 Fettsäuren. Lieferanten sind u.a. Leinöl, Olivenöl, Wallnussöl, Rapsöl, Lachs, Thunfisch, Makrele, Hering, Wallnüsse, Pinienkerne, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam.

Schokolade, dunkler Kakao und Polyphenole aus Beeren ⊕
Der Kakaoanteil macht jedoch den Unterschied. So ganz auf Süßes verzichten ist schwer. Dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von min. 70 % ist da eine Alternative. Die Polyphenole in dem Kakao sollen bei einem Genuss von 6-10 g täglich für eine Blutdrucksenkung sorgen. Grundsätzlich sind Polyphenole auch aus Beeren und Trauben eine hervorragende Wahl, wenn es um den Blutdruck geht. Dies gilt ebenso für das Bio Produkt Antioxidantien.

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Mit Mineralstoffen den Blutdruck natürlich senken 

Kalium reguliert ⊕
Ein lebenswichtiger Mineralstoff ist Kalium. Er reguliert das Zellwachstum, beeinflusst die Freisetzung von Hormonen und reguliert überdies gemeinsam mit Natrium den Wasserhaushalt. Das Mineral Kalium ist zudem ein natürlicher Gegenspieler von Natrium. Eine ausgeglichene Kalium-Natrium-Balance fördert die Wasserausscheidung und bewirkt eine Entspannung der Blutgefäße, damit sinkt der Blutdruck. Ein niedriger Kaliumwert steht außerdem auch im Zusammenhang für ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall oder plötzlichem Herztod. 
Tipp: Enthalten ist Kalium zum Beispiel in Topinambur, getrockneten Aprikosen, Mandeln, Quinoa, getrockneten Datteln, Pinienkerne, Spinat, Knoblauch, Avocado, Johannisbeeren, rote Beete aber auch in Grünkohl. Da Kalium wasserlöslich ist, das Gemüse schonend dämpfen oder mit wenig Wasser dünsten und das Wasser für Soßen weiterverwenden.

Magnesium entspannt ⊕
Das Mineral ist beispielsweise an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Zudem agiert es im Nervensystem, lässt unser Herz gleichmäßig schlagen. Ausserdem verhilft Magnesium dem Mineral Calcium in die Zellen zu gelangen und stärkt somit auch die Knochen. Weiterhin senkt es das Stresslevel, und wird wirkt äußerst entspannend auf die Muskulatur der Arterienwände und der Blutgefäße ein. Einen Mangel erkennt man beispielsweise an Muskelkrämpfen oder Müdigkeit. Magnesium ist ein essentielles Mineral, welches daher täglich über die Nahrung zugeführt werden muss.  Alternativ bieten sich Nahrungungsergänzungsmittel aus der Natur an, z.B. Sango inConcept. Auch so kann man den Blutdruck natürlich senken.
Tipp: Magnesium ist unter anderem enthalten in getrockneten Aprikosen, Nüssen, Samen und dunkler Schokolade. Kräuter sind generell reich an Mineralstoffen, dazu gehören auch Schnittlauch, Petersilie, Koriander, Dill, Kresse, Basilikum, Salbei, Bohnenkraut, Majoran. Die Kräuter nicht wässern und erst nach dem Kochvorgang das Gericht damit würzen.

Magnesium aus Getreideprodukten – ein Sonderfall 

Naturbelassene Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder ungeschälter Reis sind ebenfalls Magnesiumquellen. Jedoch ist zu beachten, dass Magnesium aus naturbelassenen Nahrungsmitteln wegen der Phytinsäure für unseren Körper nicht gut verfügbar ist. Diese bildet mit Mineralstoffen wie Magnesium feste, unlösliche Verbindungen, so genannte Magnesium-Phytate.
Tipp: Die Ballaststoffgehalte aus Volkornprodukten sind wichtig und deshalb wertvoll für die Gesundheit. Sie sättigen langanhaltend und sorgen für eine gute Verdauung, also zugreifen bitte.

Blutdruck natürlich senken

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Diese Lebensmittel lassen den Blutdruck steigen

Salz ⊗
Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 150–300 Gramm Kochsalz. Davon verliert er täglich 3-20 Gramm, die ersetzt werden müssen. Zudem besteht Kochsalz aus den Mineralstoffen Natrium und Chlorid. Natrium ist verantwortlich für die Regelung des Wasserhaushaltes und die Reizübertragung von Muskel- und Nervenzellen. Chlorid ist zudem Bestandteil der Verdauungssäfte. Als untere Grenze für Salzaufnahme wird eine Kochsalzzufuhr von 1,4 Gramm täglich geschätzt. Allerdings kann bei erhöhter sportlicher Betätigung der Verlust durch Schwitzen deutlich höher sein. Generell gilt weniger Salz ist mehr!
Tipp: Unbedingt auch auf einen niedrigen Natriumgehalt im Mineralwasser achten.

Brot und Wurst 
Brot enthält übrigens viel Salz. Deswegen lohnt es sich selbst zu backen und Vorräte einzufrieren. Und so lecker Salami und Co. auch sind, bereits eine Scheibe Salami mit 30 g enthält schon 1 g Salz. 
Tipp: Salzarme Alternativen sind übrigens Putenbrust und gekochter Schinken.

Gewürzmischungen ⊗ 
Wer die Zutaten in Gewürzmischungen aufmerksam liest, wird schnell feststellen, dass Salz die Hauptzutat ist. Also Gerichte lieber mit einzelnen Zutaten würzen.

Chili und Co ⊗
Hier kann weniger auch mehr sein. Zudem kann ungewohnte Schärfe den Blutdruck ansteigen lassen.

Blutdruck natürlich senken

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Lakritz ⊗
Echtes Lakritz wird auf der Basis von Süßholz hergestellt. Süßholz enthält Glcyrhizin, welches eine erhöhte Produktion von Cortisol in der Nebenniere bewirkt. Es ist ein körpereigenes Stresshormon, das an der Gefäßkontraktion beteiligt ist und demzufolge den Blutdruck steigen lassen kann. Schon 100 g echtes Lakritz kann bei Bluthochdruck oder Herzschwäche demzufolge sehr gefährlich werden.
Tipp: Vorsicht, ferner kann auch in Tee oder Hustenbonbons Süßholzwurzel enthalten sein.

Zucker, Fructose und Maissirup

Zucker ⊗
Egal ob pur oder versteckter Zucker in Lebensmittel, er fällt schwer ins Gewicht und beeinflusst so auch die Blutzuckerkurve. Zucker schießt immer rasant ins Blut, um danach ebenso schnell wieder abzufallen. Das Sättigungsgefühl bleibt aus, Heißhunger und Übergewicht sind deswegen nur eine Folge.

Fructose ⊗ 
Die Fructose, die in ganzen Früchten enthalten ist, ist in der Regel gesund. Dennoch, wer an Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes leidet, sollte den Obstverzehr auf unter 15 Gramm Fructose pro Tag begrenzen. 

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Maissirup – Selbstmord mit dem Löffel ⊗ 

Maissirup oder Fructose oder Fructose-Glucose-Sirup.
Viele Begriffe für einen gefährlichen Zucker, kurz HFCS
HFCS, oder anders ausgedrückt harmlos klingender Maissirup, ist in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten und wird dennoch von der Lebensmittelindustrie als gesundes Lebensmittel ausgelobt.
Nach der deutschen Zuckerartenverordnung muss ein Glucosesirup, der mehr als 5 % Fructose des Gewichts in der Trockenmasse enthält, als „Glucose-Fructose-Sirup“ bezeichnet werden. Überwiegt der Fructose Anteil, so muss er entsprechend als „Fructose-Glucose-Sirup“ bezeichnet werden.

Das heißt, wer in der Vergangenheit viel Zucker in Form von Fructose (High Fructose Corn Syrup / HFCS) konsumiert und erhöhte Blutdruckwerte aufweist, sollte diesen Konsum als eine der ersten Maßnahmen am besten sofort einstellen. Mindestens jedoch deutlich einschränken, um den Blutzuckerspiegel und das Insulin zu normalisieren. Wichtig ist es, die Zutatenliste der Lebensmittel genau zu prüfen, dann lässt sich der Blutdruck natürlich senken. 

Warum beeinflusst Harnsäure den Blutdruck?[3]

Der Konsum von Fructose (wie High Fructose Corn Syrup / HFCS) oder Maissirup erhöht den Blutdruck durch drei Schlüsselereignisse. Die Leber zersetzt Fructose und erzeugt als Nebenprodukt Harnsäure.  Die Harnsäure treibt dann den Blutdruck durch Hemmung von Stickstoffmonoxid in den Blutgefäßen nach oben. Stickstoffmonoxid sorgt kurzum für die Elastizität der Blutgefäße. Insgesamt ist es also sehr wichtig auch den Harnsäurespiegel im Auge zu behalten. Wenn dieser chronisch erhöht ist, besteht ein höheres Risiko für Bluthochdruck, Nierenerkrankungen, metabolisches Syndrom und auch Diabetes.
Tipp: Überprüfen Sie daher Ihre Lebensmittel auf Fructose-Glucose-Sirup, Maissirup / HFCS / Fructose.

Gute Vorsätze unterstützen mit Homeopathie

Schüssler Salze können immerhin bei Heißhunger Attacken helfen und dabei neu erworbene Ernährungsveränderungen nachhaltig unterstützen.

Bedürfnis Schüssler Salz    D6 Potenz   Bedürfnis Schüssler Salz   D6 Potenz
Alkohol Nr. 8 Natrium cloratum Bitteres Nr.10 Natrium sulfuricum
Essig Nr. 9 Natrium phosphoricum Fette Speisen / Sahne Nr. 9 Natrium phosphoricum
Fleisch Nr. 2 Calcium phosphoricum Geräuchertes, Speck Nr. 2 Calcium phosphoricum
Heißhunger Nr. 9 Natrium phosphoricum Heißhunger diffus Nr. 5 Kalium phosphoricum
Kakao / Schokolade Nr. 7 Magnesium phosphoricum Lakritz Nr. 2 Calcium phosphoricum
 Mehlspeisen Nr. 9 Natrium phosphoricum Milch / Milchprodukte Nr. 2 Calcium phosphoricum
 Stark gewürzte Speisen Nr. 2 Calcium phosphoricum  Pikantes Nr. 2 Calcium phosphoricum
 Salz Nr. 8 Natrium cloratum  Saures Nr. 9 Natrium phosphoricum
 Süßes Nr. 9 Natrium phosphoricum  Nüsse Nr. 5 Kalium phosphoricum

 Ausstattung einer Hausapotheke

Wir waren übrigens auf mehreren Internetseiten unterwegs und haben versucht herauszufinden, was alles genau in eine Hausapotheke gehört. Dabei fanden wir Allerlei nützliches, unter anderem alles für eine Notfallversorgung. Ebenfalls Medikamente gegen Sodbrennen, Durchfall, Wund- und Brandgel etc. Die Liste war immer lang. Auch ein Fieberthermometer haben wir immer gefunden, aber keine Empfehlung für ein Blutdruckmessgerät!
Wir fanden das erstaunlich, denn diese Geräte sind nicht teuer und mehr als sinnvoll um präventiv einem größeren gesundheitlichen Problem entgegen zu wirken. Schon einfache Handgelenksmessgeräte sind eine hervorragende Unterstützung den Blutdruck zu überprüfen, denn nur wer seine Werte kennt, kann wenn erforderlich seinen Blutdruck natürlich senken.
Was man vor einem Kauf beachten sollte und wie man richtig Blutdruck misst, können Sie zudem bei der Deutsche Hochdruckliga erfahren. 

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Diese Produkte sind mit Mineralstoffen und Antioxidantien ausgestattet, die einen ausgeglichenen  Blutdruck unterstützen können. 

Zum Produkt Bio Topinambur

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Du hast schon Erfahrung gemacht den Blutdruck natürlich zu senken, oder schon einmal Topinambur ausprobiert? Dann teile doch deine Erfahrung mit uns!

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[1] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/64763/Hypertonie-SPRINT-Studie-setzt-(nicht-fuer-alle-Hypertoniker)-neue-Standards
[2] John P. et al.: Diet and Lifestyle Risk Factors Associated With Incident Hypertension in Women. JAMA 2009,(4): S. 401-411
[3] Feig DI, et al: Uric acid and hypertension, Curr HypertensRep. 2006 May; 8(2): 111-115

 

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